5.1 Jugendschutzrelevante Inhalte

Auch die neuen gesetzlichen Regelungen gehen davon aus, dass es insbesondere drei inhaltliche Aspekte sind, vor denen Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft besonders geschützt werden sollen:

  • Eine eindringliche, übersteigerte und sogar verherrlichende Darstellung von Gewalt und Leid, sowie Verstöße gegen die Menschenwürde.
  • Eine aufreizende, selbstzweckhafte und geschlechtsbetonte Darstellung von Sexualität (z.B. Pornografie).
  • Die Verherrlichung von Drogenkonsum, extremistischem Gedankengut und von Krieg sowie staatsfeindliche Agitation und Anstiftung zu Straftaten.

Man geht gestützt auf Erkenntnisse aus der Wahrnehmungspsychologie und der Medienwirkungsforschung bei solchen Inhalten von einer abträglichen Wirkung für eine gesunde und förderliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aus. Dies wird dann vermutet, wenn junge Menschen mit Inhalten konfrontiert werden, denen sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes nicht gewachsen sind und die sie sozial und ethisch desorientieren können.